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Ethische Diskurse zu Digitalisierung & Robotik in der Pflege – Diskussionsrunde auf der Altenpflegemesse 2021

Das Forschungsinstitut IDC der SRH Wilhelm Löhe Hochschule nimmt teil an einer Diskussionsrunde auf der Altenpflegemesse 2021: Die Bedeutung von „Verantwortungssphären“ wurde unterstrichen.

Diskussionsrunde auf der Altenpflegemesse 2021: Die Bedeutung von „Verantwortungssphären“ wurde unterstrichen

In welcher Weise Technik und gerade Robotik auch nach den Erfahrungen der Corona-Pandemie schon einen Lösungsbeitrag für die (Alten-)Pflege bringen können, diskutierte unter der Moderation von Christine Becker (SalutoConsult) und Thomas Bade (Institut für Universal Design) eine interdisziplinäre Runde auf der Altenpflegemesse/AVENEO Raum für Innovationen.

Die Messe Altenpflege ist die Leitmesse der Branche. Hier treffen sich Anwendung, Nutzer und Wissenschaft.

Das Forschungsinstitut IDC der SRH Wilhelm Löhe Hochschule (Prof. Jürgen Zerth, Dr. Christian Heidl und Cordula Forster) konnte am Beispiel von Apps in der stationären Pflege –  wie verändert sich die Angehörigenkommunikation –  sowie raumgestützten Monitoring in End-Life-Situationen (z. B. Palliativversorgung) die Bedeutung der ethischen Reflektion sowohl für die Akzeptanz der handelnden Akteure als auch mit Blick auf die „akzeptablen Auswirkungen“ in der Diskussionsrunde beleuchten.

Wertebezogene Fragen seien, so Jürgen Zerth, glücklicherweise in vielen Bewertungstools enthalten, die sowohl zur begleitenden Entwicklung von Produkt-Dienstleistungen als auch zu nachträglichen Evaluationen dienlich sind. Produktentwicklung und Implementierung von Technik in der Pflege stelle ein Musterbeispiel von „responsible research innovation“ dar, machte Prof. Zerth deutlich. Gleichwohl unterstreiche gerade die Bedeutung von Algorithmen in sozial-vulnerablen Kontexten, gerade am Lebensende, die Notwendigkeit eines weiteren und intensivierteren begleitenden gesellschaftlichen Dialogs.

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