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Unsere Förderer

Zukunft gemeinsam gestalten

Unsere Förderer, der Universitätsverein Fürth e.V. und die Peter-Oberender-Stiftung sind der SRH Wilhelm Löhe Hochschule eng verbunden. Wir freuen uns über die Zusammenarbeit.

Der Verein stellt sich vor
Der Universitätsverein

Die SRH Wilhelm Löhe Hochschule versteht sich als forschungs- und lehrorientierte Hochschule für angewandte Wissenschaften, insbesondere im Wissenschaftsfeld des Gesundheits- und Sozialwesens. Ziel in der Lehre soll es sein, durch anwendungsbezogene Lehre und Weiterbildung auf berufliche Tätigkeiten vorzubereiten, die die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erfordern, und gleichzeitig diejenigen Studierenden zu fördern, die sich auf eine weiterführende akademische Ausbildung vorbereiten wollen. Die Forschung an der WLH soll in enger Abstimmung mit anderen Universitäten, Forschungsinstituten, Hochschulen und Anwendungspartnern vor allem an der Gestaltung des dynamischen Gesundheits- und Sozialwesens mitarbeiten. Der Universitätsverein Fürth e.V. wurde 2013 gegründet, um die SRH Wilhelm Löhe Hochschule auf ihrem Weg zu unterstützen. Er ist ausschließlich selbstlos und fördernd tätig.

Ansprechpartner

Prof. Dr. habil. Jürgen Zerth

Beitrittserklärung und Flyer des Universitätsvereins

  1. Förderung von Wissenschaft und Forschung mit dem Ziel, aus der SRH Wilhelm Löhe Hochschule langfristig eine „professional school“ mit dem Status einer Universität zu machen
  2. Förderung von Bildung und Erziehung im Rahmen der SRH WLH Studentenhilfe (z. B. Gewährung von Stipendien/Zuschüssen, Ermöglichung der Teilnahmen von Studenten an universitären und wissenschaftlichen Veranstaltungen, Förderung der Verbindung von Absolventen)

Satzungsgemäß besteht der Vorstand des Universitätsvereins aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Schatzmeister. Vorsitzender ist seit Gründung Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, der als ehemaliger Rektor der Diakonie Neuendettelsau die Vision einer Hochschule in die Realität umsetzte, die in einem der wesentlichen Zukunftsfelder lehrt und forscht. Zum 2. Vorsitzenden wurde nach dem Tod von Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender Klaus-Jürgen Schiller gewählt. Schriftführer ist Prof. Dr. Jürgen Zerth, der an der SRH WLH das Amt des Vizepräsidenten bekleidet und das Forschungsinstitut IDC leitet. Seit Februar 2017 ist Herr Dirk Firnges Schatzmeister des Universitätsvereins.

„Fürth ist durch die WLH die jüngste Hochschulstadt Bayerns und wir freuen uns über diese großartige und wichtige Bereicherung der Wissenschaftsstadt.“
Dr. Thomas Jung, Oberbürgermeister der Stadt Fürth

„Das Gesundheits- und Sozialwesen in Europa ist einer hohen Dynamik ausgesetzt. Um auf die großen Herausforderungen angemessen reagieren zu können, brauchen wir eine noch engere Verzahnung von Forschung und Lehre. Wir streben deshalb für die WLH das 'Forschungs- und Lehrprofil' einer universitären Hochschule an. Dabei kann der Verein wertvolle Unterstützung leisten."
Prof. Dr. h. c. Hermann Schoenauer, Rektor em. der Diakonie Neuendettelsau

„Angesichts des Fachkräftemangels und der zunehmenden Komplexität im Gesundheits- und Sozialwesen ist eine Akademisierung unerlässlich. Hierzu bedarf es umfangreicher finanzieller Mittel. Der Universitätsverein soll hierbei der ideellen und finanziellen Förderung dienen.“
Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender, Gründungspräsident der WLH †

Die Stiftung stellt sich vor
Peter-Oberender-Stiftung

Die Peter-Oberender-Stiftung erinnert an das Engagement des Gründungspräsidenten, Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender, als Wissenschaftler und als außergewöhnlicher Mensch. Die Peter-Oberender-Stiftung wurde am Tag der Trauerfeier von Prof. Peter Oberender durch seinen langjährigen Freund, Dr. Roland Schulz, und der Diakonie Neuendettelsau gegründet. Die Peter-Oberender-Stiftung ist eine nicht rechtsfähige Stiftung des privaten Rechts in der Verwaltung der Stiftung Leben gestalten der Diakonie Neuendettelsau.

Die Peter-Oberender-Stiftung hat das Ziel, die Förderung von Lehre, Wissenschaft und Forschung an der SRH Wilhelm Löhe Hochschule Fürth zu unterstützen und diese sowohl durch materielle Zuwendungen als auch inhaltliche Impulse zu befördern. Die Stiftung ist als Verbrauchsstiftung gestaltet und daher darf das Stiftungsvermögen zur Verwirklichung der Stiftungszwecke verbraucht werden.

Prof. Dr. Dr. h. c. Peter Oberender (14.06.1941 bis 25.02.2015) war ein bekennender liberaler Ökonom aus Leidenschaft, gleichzeitig aber tief dem christlichen Glauben und der Idee diakonischer Arbeit verbunden. Was auf den ersten Blick möglicherweise nicht recht zusammenzupassen scheint, war für Peter Oberender nur Ausdruck seines Wissenschafts- und auch seines Lebensverständnisses. Handeln von Menschen, insbesondere in ökonomischen Dingen, hat Peter Oberender immer streng nach anreiz- und verhaltensbezogenen Methoden analysiert, dabei aber auch die übergeordneten Aspekte von Verantwortung und Verantwortlichkeit besonders hervorgehoben. Der Ökonom Peter Oberender war sich bewusst, dass der Umgang mit Knappheit sowohl auf Ebene der Institutionen als auch im persönlichen Handeln durch ein ausgeprägtes Prinzip von Verantwortung – Peter Oberender nutzte hier den Euckenschen Begriff der Haftung – gekennzeichnet sein muss. In dieser Hinsicht war für Peter Oberender der Auftrag „mitzugestalten“ nicht nur Leerformel, sondern Auftrag für sich, aber auch für seine wissenschaftlichen Schüler und insbesondere für Studierende. Peter Oberender war gestaltend in vielerlei Hinsicht unternehmerisch tätig, sei es durch die Gründung des bundesweit ersten Diplomstudiengangs Gesundheitsökonomie an der Universität Bayreuth, der Gründung einer erfolgreichen Unternehmensberatung im Gesundheitswesen und insbesondere als Gründungspräsident der SRH Wilhelm Löhe Hochschule in Fürth. Hier konnte er ein wichtiges Anliegen seines eigenen Schaffens in eine konkrete Form überführen, nämlich einen akademischen Rahmen zu bilden, der Ökonomie mit Christlichkeit und diakonisches Managementverständnis mit ökonomischer Verantwortung zu verknüpfen weiß. 

Wer Peter Oberender nur aus Veröffentlichungen oder Pressemitteilungen kannte, konnte u. U. den Eindruck gewinnen, hier wäre ein sehr strikter marktwirtschaftlicher Denker unterwegs, dessen ökonomische Überzeugungen durchaus provozieren konnten. Wer jedoch den Menschen Peter Oberender gekannt hat, hat sehr schnell gelernt, dass er hier einen vielsinnigen, einfühlsamen Menschen vor sich hat, der Leistungsbereitschaft immer mit Menschlichkeit zu verknüpfen suchte. Peter Oberender forderte auf, Position zu beziehen, dies konnten seine akademischen Schüler, seine Studenten, seine Gesprächspartner in der Gesundheitspolitik sowie in der Gesundheitswirtschaft erleben. Gleichwohl war es ihm immer wichtig, wissenschaftliches Know-how anwendungsorientiert umzusetzen, sozusagen sich dem kontinuierlichen Test der Realität auszusetzen. Peter Oberender hat daher immer viel von Innovationsprozessen gehalten, wo es auch das Risiko des Scheiterns geben kann, wo jedoch die Chance zum Erfolg, wenn sie auf einem positiven Menschenbild gebaut ist, die Gesellschaft reicher macht.

Diesem Gestaltungsanspruch zu folgen, ist Auftrag der Peter-Oberender-Stiftung. Peter Oberender wollte Menschen fördern und befördern und zwar nicht nur ausschließlich nach dem Leistungsprinzip, sondern auch nach dem Prinzip, Fähigkeiten und Ressourcen, Talente ausbauen und entwickeln zu lassen. Vor diesem Hintergrund trägt auch der Leitsatz der SRH Wilhelm Löhe Hochschule den Impuls Peter Oberenders fort, nämlich „Gesundheit gestalten“ zu wollen.

Die Peter-Oberender-Stiftung will gemäß ihrem Stiftungszweck das akademische Leben und Arbeiten der SRH Wilhelm Löhe Hochschule fördern. Diesem Anliegen wird durch verschiedene Aktivitäten Rechnung getragen:

  1. Peter-Oberender-Preis: Der Preis soll die jeweils zwei besten Absolventen/Absolventinnen der grundständigen Bachelor-Studiengänge der SRH WLH fördern, nämlich im Vollzeitbereich aus den Studiengängen Gesundheitsmanagement/Gesundheitsökonomie und im berufsbegleitenden Bereich die Absolventen/Absolventinnen der Berufspädagogik im Gesundheitswesen bzw. in der Pflege. Der Preis setzt somit einen Impuls, dass verantwortlicher Erfolg sich auszahlen soll und dieser gleichzeitig wieder verknüpft ist mit einer beruflichen und gesellschaftlichen Verantwortung.
  2. Peter-Oberender-Stipendien: Die Peter-Oberender-Stiftung hält Stipendien für Studierende vor, die durch außergewöhnliche Umstände in finanzielle oder soziale Notlagen geraten sind und eine zeitlich befristete Unterstützung benötigen. Gemäß dem Prinzip der Verantwortung sollen diese Stipendien nur im Bedarfsfall und insbesondere zur Befähigung der Studierenden genutzt werden, aus einer entsprechenden Notsituation wieder herauszukommen.
  3. Unterstützung von akademischen Aktivitäten, etwa wissenschaftlichen Publikationen: Die Peter-Oberender-Stiftung trägt auch für die Verbesserung der Verhältnisstrukturen an der SRH WLH bei. So wurde beispielsweise eine themenbezogene Anschubfinanzierung für die Bibliotheksausstattung im Bereich Pflege und Pflegemanagement ausgelobt als auch der Impuls für die Herausgeberreihe „Gesundheit gestalten“, die im Kohlhammer-Verlag 2019 mit dem ersten Band erschien, gegeben. 

Verantwortlich für die Entscheidung über alle Aktivitäten ist der Stiftungsbeirat der Peter-Oberender-Stiftung. 

Über die Vergabe der Stiftungszwecke entscheidet der Stiftungsbeirat. Dem Stiftungsbeirat gehören an:

  • Dr. Mathias Hartmann, Vorstandsvorsitzender Diakoneo KdöR, Vorsitzender des Stiftungsbeirats
  • Dr. Roland Schulz, Stiftungsgeber
  • Ute Oberender
  • Prof. Dr. Jürgen Zerth, Vertreter der SRH Wilhelm Löhe Hochschule