Zur Newsübersicht
  • Forschung

ESMA-Workshop in Fürth

Im Rahmen des interdisziplinären ESMA-Workshops diskutierten 17 Teilnehmer an zwei Tagen über das Thema Ethik und Soziale Marktwirtschaft – die besondere Bedeutung von werteorientierter Wirtschaft.

Ethik und Soziale Marktwirtschaft – die besondere Bedeutung von werteorientierter Wirtschaft: ESMA-Workshop in Fürth

Welche Bedeutung hat der „Zweck“ unternehmerischen Handelns nicht nur für die Unternehmen, die Mitarbeiter, sondern auch für die gesellschaftliche Stabilität einer sozialen Marktwirtschaft? Anhand von vier Forschungspapieren diskutierten 17 Teilnehmer des Arbeitskreises Ethik und Soziale Marktwirtschaft, geleitet und initiiert von Prof. Christian Müller (Institut für Ökonomische Bildung, Universität Münster) und Prof. Elmar Nass (Lehrstuhl für Christliche Sozialwissenschaften, Kölner Hochschule für Katholische Theologie), an zwei Tagen in Fürth Fragen zur Bedeutung eines „Profit for a Purpose“, die Bedeutung, Möglichkeiten und Grenzen von alternativen Messmethodiken zur ökonomischen Wohlfahrt, die Implikationen für eine „Beste (Wirtschafts-)Politik“ in der Enzyklika „Fratelli tutti“ sowie die Herausforderungen für eine Wirtschaftspolitik, die Wachstum, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit vereinbaren möchte. Im interdisziplinären Dialog von Ethikern, Philosophen, Theologen und Ökonomen wollen die ESMA-Workshops, die 2022 zum zwölften Mal stattfanden, Impulse für die Weiterentwicklung der Idee einer wertebasierten Ordnungsgestaltung für Wirtschaft und Gesellschaft, insbesondere für die Soziale Marktwirtschaft, entwickeln. Als örtliche Gastgeber und als Mitdiskutanten freuten sich Tita Reinwald, Studiengang Psychologie (B. A.), und WLH-Vizepräsident, Prof. Jürgen Zerth, darüber, dass der ESMA-Workshop 2022 nach der Corona-bedingten Pause nun in Fürth – das Ludwig-Erhard-Zentren war der Tagungsort des ersten Tages, die „alte Schickedanzvilla“ und Ursprungsort der Wilhelm Löhe Hochschule der Diskussionsort am zweiten Tag – stattfinden konnte.