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Wissenschaftsvideo zum Projekt „Digital Care“

Plattformen in der sozialen Versorgung – Technik als Teil einer am Nutzer orientierten Versorgungsphilosophie

Digitale Plattformen sind aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Gleichwohl wird die Frage, welcher Logik und letztendlich welchen Zielsetzungen Plattformen etwa für den Bereich der Pflege und der Sozialen Versorgung folgen sollen, nur teilweise systematisch und mit methodisch abgesicherten Strategien gestellt.

Diesen Aspekten hat sich das durch das Bayerische Wirtschaftsministerium geförderte Projekt „Digital Care- Schnittstellenoptimierung zwischen Krankenhaus und Kurzzeitpflege“ (Förderkennzeichen: MED-1704-0009) gewidmet. Das Augsburger Software-Unternehmen C&S Computer und Software GmbH hat zusammen mit zwei Wissenschaftspartnern (der Arbeitsgruppe Supply Chain Services SCS von Fraunhofer IIS und dem Forschungsinstitut IDC der Wilhelm Löhe Hochschule Fürth) die Frage in den Fokus gestellt, wie eine Versorgungskontinuität am Beispiel der Überleitung vom Krankenhaus bei Bedarf nach Kurzzeitpflegekapazitäten ausgestaltet sein soll. 

Das Projekt konnte während der Laufzeit nur einige erste Fragen einer übergeordneten Plattformstrategie eines „Care-Pathways“ adressieren. Gleichwohl ist aus Verwertungsperspektive eine Cloud-basierte Web-Applikation entstanden, die sowohl Krankenhäuser als auch nachsorgende Einrichtungen, gerade Pflegeeinrichtungen, über die Strategie eines kapazitätsorientierten Matchings unterstützen kann. Die weiterführenden Fragestellungen, etwa die Skalierung der Plattformidee in eine soziale Infrastruktur, sind Gegenstand in verschiedenen Folgeaktivitäten und Projekten der beteiligten Partner.

Hier gehts zum Video.