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G‘scheid schlau! Wir waren dabei

G‘scheid schlau! Das Wissenschaftswochenende in der Metropolregion – Technologie für und in der Pflege hilft, wenn sie verstanden und akzeptiert wird!

Technologie für und in der Pflege hilft, wenn sie verstanden und akzeptiert wird!

Kann eine App(likation) in stationärer Langzeitpflege helfen, die Kommunikation zwischen Angehörigen und Pflegekräften wirklich besser zu machen?

Ja, wenn es ein abgestimmtes Konzept im Einsatz gibt, wusste Jacqueline Würdig, Diplom-Sozialpädagogin und Projektmanagerin des NürnbergStifts aus einer aktuellen Erprobung im Pflegepraxiszentrum Nürnberg zu berichten. Zusammen mit dem Team des Forschungsinstituts IDC wurde ein Ethikworkshop zu relevanten „ethical concerns“ eines derartigen Konzeptes durchgeführt, wo Cordula Forster, wissenschaftliche Mitarbeiterin am IDC, wesentliche Ergebnisse in die Diskussion einbringen konnte. Bei der Implementierung einer App geht es um ein „Vertrauenskonzept“ von Datennutzung, so der Leiter des IDC, Prof. Jürgen Zerth, als Moderator im Diskussionsformat, das im Rahmen des Formats "g'scheid schlau!" durchgeführt wurde.

Mit deutlich schwierigen Fragen zur Nutzung von Technik setzte sich Andrea Reiter-Jäschke, Gerontologin und Produktmanagerin des Fürther Start-ups moio Gmbh und Dr. Christian Heidl vom Forschungsinstitut IDC auseinander, die Ergebnisse einer ethischen Betrachtung berührungsloser Vitalparametermessungen bei Menschen in klinischen Kontexten, auch in der palliativen Situation, beleuchten. Im fachlichen Austausch wurde die Spanne von Technologien in der Pflege deutlich.

Am Ende geht es um die Befähigung des Menschen zur Nutzung und um ein klares Nutzungskonzept innerhalb einer Organisation, schloss Prof. Jürgen Zerth die engagierte Diskussionsrunde, die ein klein wenig „Licht“ ins Dunkel bringen konnte. Am Ende doch eben „g’scheid schlau“!

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